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Glossar

Corporate Citizenship (CC)

= Guter Unternehmensbürger.
Meint das ehrenamtliche, bürgerschaftliche Engagement von Unternehmen. Die möglichen Themen- und Handlungsfelder des unternehmerischen Engagements sind dabei sehr vielfältig, genauso wie die unternehmerischen Herangehensweisen und Engagementformen.

Corporate Community Investment (CCI)

= Investition durch ein Unternehmen in das Gemeinwesen, das soziale und regionale Umfeld eines Unternehmens, in Hilfsprojekte.
Bezeichnung dafür, dass Unternehmen in das Gemeinwesen investieren (Spenden, Kernkompetenzen, Personalressourcen), auf eigene Initiative hin, mit einem eindeutigen Geschäftsfokus, möglicherweise auf der Basis einer Partnerschaft mit einer gemeinnützigen Organisation.

Corporate Social Responsibility (CSR)

= Gesellschaftliche Verantwortung von Unternehmen.
Unternehmen übernehmen diese Verantwortung auf freiwilliger Basis, ehrenamtlich, als integrierter Bestandteil der Unternehmensstrategie und -tätigkeit. Ist auch auf der Ebene der Europäischen Union unter Einbeziehung von Unternehmen und zivilgesellschaftlichen entwickeltes Handlungskonzept für ein freiwilliges strategisches gesellschaftliches Investment. CSR wird immer mehr zu einer strategischen Komponente des Unternehmenserfolgs, an der Firmen auf den Finanzmärkten gemessen werden.

Corporate Foundations

= Unternehmensstiftungen.
Bezeichnung für das Gründen von Stiftungen durch Unternehmen als eine Art des Engagements, die in jüngerer Zeit auch von mittelständischen Unternehmen immer häufiger benutzt wird.

Corporate Volunteering

= Gemeinnütziges Engagement von Arbeitnehmern bzw Unterstützung des Mitarbeiterengagements durch Unternehmen.
Unternehmen motivieren ihre Mitarbeiter, sich für das Gemeinwesen zu engagieren und stellen sie für mehrere Stunden oder Tage im Jahr für freiwillige soziale Arbeit bzw. die ehrenamtliche Mitwirkung an sozialen Projekten frei. Man bezeichnet auch das persönliche gesellschaftliche Engagement des Unternehmers selbst als Corporate Volunteering. Bei der Auswahl der entsprechenden Handlungsfelder und Projekte bedienen sich Unternehmen vielfach der Unterstützung von Vermittlern wie NPIM.

Nachhaltige Entwicklung

Das gesellschaftliche Engagement von Unternehmen leistet einen Betrag zur so genannten nachhaltigen Entwicklung des Unternehmens und des gesellschaftlichen Umfelds. Eine Entwicklung ist nach der World Commission on Environment and Development (Brundtlandt-Report von 1987) dann nachhaltig, wenn den Bedürfnissen der heutigen Generation entsprochen wird, ohne die Möglichkeiten künftiger Generationen zu gefährden, ihre eigenen Bedürfnisse zu befriedigen.

Soziales Engagement

Dabei geht es um Hilfsprojekte von Unternehmen, z.B. für alte und pflegebedürftige Menschen, für behinderte Menschen, Obdachlose, Menschen mit Migrationshintergrund oder in Katastrophengebieten. Andere Unternehmen tragen aktiv zur Verbesserung des gesundheitlichen Angebotes oder der Rehabilitation an ihrem Standort bei. Das Spektrum der Mitarbeit reicht von der Mitarbeiterfreistellung für gemeinnützige Zwecke, von Spenden und Sponsoring für das gesellschaftliche Umfeld, von Investitionen in die wirtschaftliche Entwicklung des gesellschaftlichen Umfeldes bis hin zur Förderung von Maßnahmen zur sozialen Integration.

 NPIM 2006